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Trägerbohlwände/Berliner Verbau

Der Trägerbohlverbau wird oft auch als Berliner Verbau bezeichnet. Er wird meistens zur Sicherung von Baugruben oberhalb des Grundwassers verwendet und stellt eine besonders kosteneffiziente Baugrubensicherung dar.

Je nach Verbautiefe, Auflast und örtlichen Gegebenheiten wird dieser freistehend, ausgesteift oder rückverankert hergestellt.

  1. Frei eingespannte Trägerbohlwand bis maximal 5,0 m Tiefe
  2. Ausgesteifte Trägerbohlwand
  3. Rückverankerte Trägerbohlwand ab 3,50m bis maximal 12 m Tiefe (Rückverankerung durch Injektionsanker)
  4. Trägerbohlwand mit Spritzbetonausfachung


Von der Geländeoberkante werden vertikale Bohrungen niedergebracht (z.B. D ca. 620mm). In diese werden im statisch erforderlichen Abstand Stahlträger (HEB- oder Doppel U-Stahl Profile) eingebaut. Im Zuge des Baugrubenaushubs wird dann Holz- oder Spritzbetonausfachung zwischen den Trägern verbaut, sodass eine geschlossene Verbauwand entsteht.

Der Einbau der Stahlträger kann in Abhängigkeit von den Baugrundverhältnissen auch rammend mit oder ohne Vorbohrungen stattfinden.