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Pfahlgründungen/Pfahlwände

Bohrpfähle finden Ihre Anwendung sowohl zur Gründung als auch zur Baugrubensicherung.

Sind die anstehenden Böden nicht ausreichend tragfähig, können die Lasten von Bauwerken unterschiedlicher Art über eine Pfahlgründung abgetragen werden. Wichtig ist dabei, dass der Pfahlfuß in tiefer gelegenen tragfähigen Baugrundschichten „abgesetzt“ wird.

Die Pfahlgründungstechniken umfassen je nach Baugrund und Wirtschaftlichkeit verschiedene Verfahren. FRITZSCHE bietet Ortbetonbohrpfähle der Durchmesser 600, 750, 800, 900 mm sowie Duktile Gussrammpfähle.

Pfahlwände werden vorwiegend dort angewendet, wo andere Verbautechniken aufgrund schwieriger Verhältnisse nicht mehr realisierbar sind. Eine Bohrpfahlwand kann nahezu erschütterungsfrei hergestellt werden und ist nahezu biegesteif, weshalb sie auch bei dicht angrenzender Bebauung eingesetzt werden kann. Besonders bei höheren anstehenden Lasten bzw. bei tieferen Baugruben auch im Grundwasser ist die Pfahlwand eine sichere Verbautechnik.

Man kann Sie zur temporären Baugrubensicherung verwenden aber auch als dauerhaftes Bauelement einbeziehen zum Beispiel als Hangsicherungswand oder als Außenwand von Tiefgaragen.

Die Ausführung von Pfahlwänden kann überschnitten (wasserdicht), tangierend oder aufgelöst mit Spritzbeton- oder Holzausfachung erfolgen.