Leistungen

Damit Ihr Bauvorhaben schnell und zuverlässig ausgeführt wird, ist Erfahrung der entscheidende Erfolgsfaktor. 

Mit eigenem Fachpersonal und modernem Gerätepark übernehmen wir von der Planung bis zur Fertigstellung alle Aufgaben bei der Erstellung komplizierter Baugruben.

Die „schlüsselfertige“ Baugrube ist seit  1952 das Kerngeschäft des Unternehmens.

Von den Abbrucharbeiten, den Sondierungsbohrungen für den Kampfmittelräumdienst zu Verbau- Erd- und Entwässerungsarbeiten erhalten Sie die gesamte Baugrube aus einer Hand.

  • Erfahrene Fachkräfte im Spezialtiefbau
  • Über 2500 Träger in eigenem Lager (HEB; HEM; Doppel-U)
  • Individuelle Beratung und Planung
  • Statik
  • Verankerung und Gurtung
  • Ingenieurleistungen / Sonderlösungen
  • Spundwände
  • Sondierbohrungen (Kampfmittelräumdienst)
  • Abbruch, Erd-, Entwässerungsarbeiten
  • Wasserhaltung, etc.


Mit unserem Know-How und maßgeschneiderten Lösungen können Zeitaufwand und Kosten für Ihr Projekt gesenkt werden.

  • Entwicklung des Baugrubenkonzeptes
  • Abbruch des Bestands
  • Planung und statische Berechnung
  • Leitungs- und Kampfmittelerkundung
  • Verkehrssicherung / Baustraße / Arbeitsebenen
  • Herstellen der Baugrubensicherung (Verbau)
  • Erdaushub, Planum und Fundamente
  • Arbeitsraumverfüllung / Erstellen des Kanalanschluss
  • Rückbau der Baugrubensicherung

Spundwände dienen zur temporären Baugrubensicherung und Umschließung von Geländesprüngen und können eingerammt, einvibriert oder eingepresst werden.

Sie können einen nahezu wasserdichten Verbau bilden und werden oft zur Baugrubenumschließung im Grundwasserbereich oder auch im offenen Wasser eingesetzt.

Durch den Einsatz von hochfrequenten Anbaurüttlern mit verstellbarem statischen Moment entstehen bei den Einbauarbeiten der Spundbohlen nur geringe Schwingungen, welche das Arbeiten im innerstädtischen Bereich und in Gebäudenähe erlauben.

Der Trägerbohlverbau wird oft auch als Berliner Verbau bezeichnet. Er wird meistens zur Sicherung von Baugruben oberhalb des Grundwassers verwendet und stellt eine besonders kosteneffiziente Baugrubensicherung dar.

Je nach Verbautiefe, Auflast  und örtlichen Gegebenheiten wird dieser freistehend, ausgesteift oder rückverankert hergestellt.

  1. Frei eingespannte Trägerbohlwand bis maximal 5,0 m Tiefe
  2. Ausgesteifte Trägerbohlwand
  3. Rückverankerte Trägerbohlwand ab 3,50m bis maximal 12 m Tiefe (Rückverankerung durch Injektionsanker)
  4. Trägerbohlwand mit Spritzbetonausfachung


Von der Geländeoberkante werden vertikale Bohrungen niedergebracht (z.B. D ca. 620mm). In diese werden im statisch erforderlichen Abstand Stahlträger (HEB- oder Doppel U-Stahl Profile) eingebaut. Im Zuge des Baugrubenaushubs wird dann Holz- oder Spritzbetonausfachung zwischen den Trägern verbaut, sodass eine geschlossene Verbauwand entsteht.

Der Einbau der Stahlträger kann in Abhängigkeit von den Baugrundverhältnissen auch rammend mit oder ohne Vorbohrungen stattfinden.

Bohrpfähle finden Ihre Anwendung sowohl zur Gründung als auch zur Baugrubensicherung.

Sind die anstehenden Böden nicht ausreichend tragfähig, können die Lasten von Bauwerken unterschiedlicher Art über eine Pfahlgründung abgetragen werden. Wichtig ist dabei, dass der Pfahlfuß in tiefer gelegenen tragfähigen Baugrundschichten „abgesetzt“ wird.

Die Pfahlgründungstechniken umfassen je nach Baugrund und Wirtschaftlichkeit verschiedene Verfahren. FRITZSCHE bietet Ortbetonbohrpfähle der Durchmesser 600, 750, 800, 900 mm sowie Duktile Gussrammpfähle.

Pfahlwände werden vorwiegend dort angewendet, wo andere Verbautechniken aufgrund schwieriger Verhältnisse nicht mehr realisierbar sind. Eine Bohrpfahlwand kann nahezu erschütterungsfrei hergestellt werden und ist nahezu biegesteif, weshalb sie auch bei dicht angrenzender Bebauung eingesetzt werden kann. Besonders bei höheren anstehenden Lasten bzw. bei tieferen Baugruben auch im Grundwasser ist die Pfahlwand eine sichere Verbautechnik.

Man kann Sie zur temporären Baugrubensicherung verwenden aber auch als dauerhaftes Bauelement einbeziehen zum Beispiel als Hangsicherungswand oder als Außenwand von Tiefgaragen.

Die Ausführung von Pfahlwänden kann überschnitten (wasserdicht), tangierend oder aufgelöst mit Spritzbeton- oder Holzausfachung erfolgen.

Duktile Rammpfähle sind Fertigteilrammpfähle aus Stahl. Sie werden mit einem hydraulischen Hydraulikhammer in den Untergrund gerammt und dabei teilweise mit Mörtel mantelverpresst (Mantelreibungspfahl verpresst) oder nachträglich mit Mörtel verfüllt (Spitzendruckpfahl, unverpresst).  Der Duktilpfahl ist ein einfaches, schnell auszuführendes und hoch effektives Tiefgründungssystem. Die industriell vorgefertigten Pfähle aus duktilem Guss garantieren hohe Qualität und eine sichere Gründung mit Pfahllasten bis zu 1400 kN. Die erforderliche Pfahllänge wird individuell auf der Baustelle dem tatsächlich anstehenden Boden und der geforderten Traglast angepasst. Duktilpfähle sind Vollverdrängerpfähle. Beim Einbringen wird der umstehende Boden verdichtet. Es fällt kein Bohrgut an, das entsorgt werden muss.

FRITZSCHE verwendet ausschließlich den zertifizierten Bauer Duktilpfahl.